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KI sicher einführen: Vier Bereiche vor dem Rollout prüfen Identitäten, Daten, Governance und Anwender entscheiden darüber, ob KI sicher eingesetzt werden kann. Für Partner ergeben sich daraus konkrete Beratungsfelder. Viele KI-Projekte starten mit Lizenzen, Pilotprojekten und Anwenderschulungen. Ob die vorhandene IT- und Datenumgebung dafür bereit ist, wird häufig erst später geprüft. Genau dann entstehen vermeidbare Probleme bei Datenfreigaben, Governance, Compliance und Akzeptanz. Für einen sicheren KI-Einsatz reicht die Technik allein nicht aus. Vor dem Rollout sollten Unternehmen vier Bereiche prüfen: Identität, Datensicherheit, Governance und Anwenderbereitschaft. Schwächen in einem Bereich können das gesamte KI-Programm ausbremsen. 1. Identitäten und Zugriffsrechte prüfen Wer darf auf welche Informationen zugreifen? Diese Frage wird mit KI noch wichtiger, denn KI arbeitet mit den Berechtigungen des jeweiligen Anwenders. Multi-Faktor-Authentifizierung, Conditional Access, Zero-Trust-Prinzipien und Least-Privilege-Zugriffe reduzieren unnötige Risiken. Gleichzeitig wird transparent, ob die richtigen Personen auf die richtigen Informationen zugreifen können. Sind Identitäten und Berechtigungen nicht sauber geregelt, übernimmt auch die KI diese Schwachstellen. Zugriffsrechte sollten deshalb vor dem Rollout geprüft werden und nicht erst nach dem Pilotprojekt. 2. Datensicherheit schafft Klarheit für KI-Zugriffe Unternehmen müssen wissen, wo sensible Daten liegen, wer darauf zugreifen kann, wie sie klassifiziert sind und wie sie geschützt werden. Nur dann lässt sich festlegen, welche Informationen für KI zugänglich sein sollen. Microsoft Purview unterstützt dabei unter anderem mit Klassifizierung, Kennzeichnung und Datenschutz. Welche Kontrollen erforderlich sind, hängt von der jeweiligen Kundenumgebung und ihren Anforderungen ab. Eine saubere Datensicherheit zeigt außerdem, welche KI-Anwendungsfälle bereits möglich sind und wo vorher noch Handlungsbedarf besteht. 3. Governance legt verbindliche Regeln fest Governance gehört an den Anfang eines KI-Projekts. Unternehmen brauchen klare Regeln für vier Fragen: Wer darf KI nutzen? Welche Tools sind freigegeben? Auf welche Informationen dürfen sie zugreifen? Wer darf KI-Agenten erstellen? Zusätzlich müssen Unternehmen die Nutzung überwachen und ihre Richtlinien regelmäßig überprüfen. Technologie und Organisation verändern sich. Ohne einen verbindlichen Rahmen wird der KI-Einsatz schnell uneinheitlich und lässt sich nur schwer skalieren. Partner können daraus konkrete Richtlinien für Anwender, Datenzugriffe und KI-Nutzung ableiten, die zum Risikoprofil des Kunden passen. 4. Anwender auf den KI-Einsatz vorbereiten Auch eine technisch saubere KI-Einführung funktioniert nur, wenn Anwender wissen, wie sie mit den Tools umgehen sollen. Sie müssen Informationen richtig behandeln, Ergebnisse prüfen und die Sicherheitsvorgaben des Unternehmens einhalten. Schulungen können Best Practices für KI, verantwortungsvolle Nutzung, Datenhandling, Security Awareness und Prompting-Techniken abdecken. Entscheidend ist der Bezug zur tatsächlichen Arbeit. Finanz-, Vertriebs- und IT-Teams nutzen dieselben KI-Tools unterschiedlich und haben deshalb andere Risiken und Unterstützungsbedarfe. Erst wenn die Anwender vorbereitet sind, wird aus einem kontrollierten Rollout eine sinnvolle Nutzung im Arbeitsalltag. Getrennte Betrachtung dieser vier Bereiche Identitäten bestimmen, wer auf Daten zugreifen darf. Datensicherheit regelt, welche Informationen geschützt oder für KI nutzbar sind. Governance setzt die Regeln für Tools und Agenten. Geschulte Anwender sorgen dafür, dass diese Regeln im Alltag eingehalten werden. Wer nur einen Bereich betrachtet, lässt Lücken offen. Ein Unternehmen kann seine Daten gut schützen und trotzdem zu weitreichende Zugriffsrechte haben. Oder es gibt klare Richtlinien, die von den Anwendern nicht verstanden werden. Deshalb sollten Identität, Datensicherheit, Governance und Anwenderbereitschaft als gemeinsames Programm geplant werden. Was Partner vor dem KI-Rollout prüfen können Bevor es um die Geschwindigkeit der Einführung geht, sollten Partner gemeinsam mit ihren Kunden die vier Bereiche bewerten und konkrete Lücken identifizieren. Daraus entsteht ein klarer Ausgangspunkt für den sicheren KI-Einsatz. Gleichzeitig wird sichtbar, welche Schritte vom ersten Pilotprojekt zu einem KI-Programm führen, das sich kontrolliert betreiben, unterstützen und skalieren lässt.ugriffe ordnet und Schutzmaßnahmen etabliert, verbessert sowohl die Nutzbarkeit als auch die Sicherheitslage. Kontakt zum Microsoft Team Wenn Sie das Thema vertiefen möchten, wenden Sie sich an Ihr Microsoft-Team oder schreiben Sie an: [email protected]+49 89 89048-580 Kontakt aufnehmen