Infinigate Partner Auf der Grundlage von umfassender Beratung, Account-Management und technischem Support sowie Tools zur Stärkung von Partnern können wir Sie dabei…
it-sa Expo&Congress 27 Oktober 2026 - 29 Oktober 2026 • 09:00 - 18:00 Nürnberg HomeProgrammMessestandTickets Liebe Partner, vom 27. bis 29. Oktober 2026 wird Nürnberg erneut zum Home of IT Security. Als Europas führende Fachmesse für IT-Sicherheit bringt die it-sa Expo&Congress wieder IT-Sicherheitsverantwortliche, Hersteller und Experten zusammen. Im Fokus stehen aktuelle Lösungen und Innovationen rund um Cybersecurity, Cloud- und Netzwerksicherheit, Identitäts- und Zugriffsmanagement, Datenschutz sowie die Absicherung Kritischer Infrastrukturen. Ready for Boarding? Treffen Sie Infinigate und unsere führenden Herstellerpartner vor Ort. Informieren Sie sich über innovative Security-Lösungen, erleben Sie Live-Demos und nutzen Sie die Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Als Infinigate-Partner erhalten Sie ein kostenfreies Messeticket – sichern Sie sich Ihren Boarding-Pass für die it-sa 2026. Besuchen Sie uns in Halle 7 an den Ständen 7-336 und 7-342. Jetzt Ticket sichern! Programm Dienstag, 27.10.2026 Mittwoch, 28.10.2026 Donnerstag, 29.10.2026 Fachforen Standparty Dienstag, 27.10.2026 Fachforum | 13:30 – 13:45 Uhr | Halle 7 – Forum D Reguliert, aber nicht resilient? NIS2 trifft industrielle Realität NIS2 definiert Pflichten. Ob Produktion resilient ist, entscheidet sich bei OT-Zugriffen, Transparenz und sicherem Wiederanlauf. Referent: Patrick Scholl, Director OT Center of Excellence, Infinigate Deutschland GmbH Vortragsausrichtung: Gesetzgebung, Standards, Normen Governance, Riskmanagement & Compliance Identity- und Accessmanagement Industrie 4.0 / IoT / Edge Computing Netzwerksicherheit / Patch-Management Weitere Informationen Patrick Scholl Europäische Cybersecurity-Regulierung hat einen entscheidenden Wendepunkt erreicht: NIS2 ist in Deutschland in Kraft, mit dem Cyber Resilience Act rücken zugleich Herstellerpflichten und Produktsicherheit stärker in den Fokus. Doch zwischen regulatorischer Anforderung und belastbarer Produktionsresilienz liegt die industrielle Realität. In OT-Umgebungen treffen lange Lebenszyklen, eingeschränkte Patchfenster, heterogene Anlagen und zahlreiche externe Serviceverbindungen auf eine zentrale Priorität: Die Produktion muss sicher verfügbar bleiben. Der zehnminütige Management-Impuls stellt deshalb nicht die nächste Compliance-Checkliste vor. Er beginnt mit einer einfachen Frage: „Wer hat in diesem Moment den Schlüssel zu Ihrer Produktion?“ Anhand von drei häufig unterschätzten Lücken zeigt Patrick Scholl, Director OT Center of Excellence bei Infinigate Deutschland, wo formale Pflichterfüllung allein nicht ausreicht. Erstens: Zugriff. Wer darf aus der Ferne auf Maschinen, Anlagen und Steuerungssysteme zugreifen? Werden Zugänge von Herstellern und Dienstleistern zentral kontrolliert, zeitlich begrenzt und nachvollziehbar dokumentiert – oder bestehen über frühere Projekte noch unbemerkte Zugangsmöglichkeiten? Zweitens: Transparenz. Wissen Betreiber tatsächlich, welche Systeme mit ihrer OT verbunden sind, welche Kommunikationswege und Abhängigkeiten bestehen und welche Komponenten für Wertschöpfung und Lieferfähigkeit besonders kritisch sind? Drittens: Wiederanlauf. Vorhandene Backups allein garantieren noch keine belastbare Wiederherstellung. Entscheidend ist, ob Steuerungen, Konfigurationen, Systeme und Produktionsprozesse nach einem Cybervorfall kontrolliert, sicher und innerhalb einer akzeptablen Zeit wieder in Betrieb genommen werden können. Die zentrale Schlussfolgerung lautet: Regulierung schafft Pflichten. Resilienz entsteht erst in der industriellen Umsetzung. Dafür müssen Management, IT, OT, Automatisierung, Hersteller und Umsetzungspartner eine gemeinsame Sprache finden und Verantwortlichkeiten über Unternehmens- und Liefergrenzen hinweg praktisch organisieren. Die Teilnehmenden erhalten keine Produktpräsentation, sondern drei konkrete Betreiberfragen: Wissen wir, was mit unserer OT verbunden ist? Wissen wir, wer darauf zugreifen kann? Wissen wir, wie und wie schnell wir wieder produzieren können? Diese Fragen schaffen einen unmittelbaren Orientierungsrahmen zwischen Compliance, OT-Sicherheit und industrieller Resilienz – und den Ausgangspunkt für einen vertiefenden Austausch am Infinigate-Stand. Weniger Informationen Dienstag, 27.10.2026 Standparty | 18:00 – 22:00 Uhr | Infinigate Messestand 7-336 Cloudflare Standparty Wenn der erste Messetag endet, drehen wir am Infinigate-Stand noch einmal richtig auf: Freut euch auf erfrischende Drinks, leckeres Fingerfood und Live-Musik von BLAST, die mit sechs Musikern für mitreißende Partystimmung sorgen. Treffen Sie das Infinigate Team, Cloudflare und andere Branchenköpfe. Kommen Sie vorbei und stoßen Sie mit uns an! Dienstag, 27.10.2026 Mittwoch, 28.10.2026 Donnerstag, 29.10.2026 Fachforen Workshops & Fachvorträge Mittwoch, 28.10.2026 Fachforum | 10:30 – 10:45 Uhr | Halle 7 – Forum D Angriffe verhindern statt nur erkennen: Attack Prevention Service in der Praxis Vier Frühindikatoren zeigen, wie Unternehmen Angriffe früher erkennen, bewerten und gezielt handeln können – bevor es kritisch wird. Referent: Fernando Dias, Business Development Manager TechServices, Infinigate Deutschland GmbH Vortragsausrichtung: Awareness / Phishing / Fraud Datensicherheit / DLP / Know-how-Schutz Governance, Riskmanagement & Compliance Identity- und Accessmanagement Managed Security Services / Hosting SIEM / Threat Analytics / SOC Websecurity / VPN KI & Quantensicherheit Weitere Informationen Fernando Dias Die meisten Security-Kontrollen greifen dann, wenn ein Angriff bereits läuft. Firewalls, EDR, SOC und Awareness bleiben unverzichtbar – doch was wäre, wenn sich bereits vorher erkennen ließe, dass sich etwas zusammenbraut? Der entscheidende Perspektivwechsel lautet: Nicht nur den Angriff selbst erkennen, sondern die digitale Angriffsfläche beobachten, auf der er vorbereitet wird. In diesem kompakten 10-Minuten-Impuls zeigen wir, wie ein „Bedrohungs-Wetterbericht“ für Unternehmen funktionieren kann. Der Infinigate Attack Prevention Service sammelt Frühindikatoren, bewertet die aktuelle Bedrohungslage und übersetzt die Erkenntnisse in konkrete Handlungsoptionen. Dabei geht es nicht um perfekte Vorhersagen, sondern um einen entscheidenden Zeit- und Informationsvorsprung. Im Mittelpunkt stehen vier typische Signale: Fake Domains und Typosquatting rund um die eigene Marke, kompromittierte Zugangsdaten bereits vor ihrem Auftauchen in öffentlichen Leak-Datenbanken, Hinweise aus Dark-Web-Quellen sowie öffentlich zugängliche Metadaten, die Informationen über Personen, Prozesse, eingesetzte Tools oder mögliche Schwachstellen verraten können. Entscheidend ist jedoch nicht die Menge der gefundenen Daten. Der Mehrwert entsteht durch Triage, Threat Forecasting und die Übersetzung der Signale in konkrete Maßnahmen – beispielsweise angepasste Mailfilter, IP-Sperren, Takedowns oder die gezielte Information betroffener Nutzer. Der Vortrag hinterlässt drei einfache Fragen: Welche Domains sehen meiner Marke zum Verwechseln ähnlich? Welche Zugangsdaten meiner Mitarbeitenden sind bereits im Umlauf? Und wo wird möglicherweise schon über mein Unternehmen gesprochen, bevor ein Angriff sichtbar wird? Weniger Informationen Mittwoch, 28.10.2026 Workshops | 10:00 – 11:00 Uhr & 16:00 – 17:00 Uhr |NCC Ost – Raum Budapest↗Wegbeschreibung IT-Systemhäuser als bevorzugter Angriffsvektor in der IT-Security Warum IT-Systemhäuser zu bevorzugten Angriffszielen in der IT-Security werden. Ein Angriff, drei Stages: wie aus einem Einstiegspunkt tausend Risiken entstehen. Referent: Andree Bergner, Partner Development Manager, Infinigate Deutschland GmbH Ausrichtung: Awareness Endpoint Protection Managed Security Services Netzwerk Security / Patchmanagement SOC Services Andree Bergner Weitere Informationen Ziel des Workshops ist es, IT-Systemhäuser als bevorzugten Angriffsvektor in der IT-Security verständlich einzuordnen und anhand eines typischen Angriffsverlaufs konkrete Handlungsfelder für Prävention, Erkennung und Reaktion abzuleiten. Der Workshop gliedert den Angriff in drei Stages: initiale Kompromittierung, Ausbreitung über vertrauenswürdige IT-Dienstleisterstrukturen und operative Auswirkungen auf Kundenumgebungen. Jede Stage zeigt typische Einfallstore, Risiken und geeignete Schutzmaßnahmen. Das Format bietet neben der fachlichen Expertise die Gelegenheit zur Diskussion und zum Erfahrungsaustausch. Weniger Informationen Jetzt zum Workshop anmelden Mittwoch, 28.10.2026 Fachforum | 14:45 – 15:00 Uhr | Halle 7 – Forum C Before. During. After. Wie AI Cyber Resilience neu definiert Vom Risikosignal zur resilienten Recovery: N-able orchestriert KI, Security Operations und Data Protection entlang des Threat Lifecycle. Referent: Hauke von Jürgensonn, Senior Sales Engineer, N-able Vortragsausrichtung: Phishing / Fraud Cloud Security Datenschutz / DSGVO Datensicherheit Endpoint Protection (Endgerätesicherheit) Riskmanagement & Compliance Managed Security Services Netzwerksicherheit / Patch-Management SOC Websecurity KI & Quantensicherheit Weitere Informationen Hauke von Jürgensonn Vom Risikosignal zur resilienten Wiederherstellung: Wie N-able KI, Security Operations und Data Protection über den gesamten Angriffszyklus orchestriert. Cyberangriffe verlaufen heute selten linear. Sie beginnen mit unentdeckten Schwachstellen, Fehlkonfigurationen oder kompromittierten Identitäten, bewegen sich über unterschiedliche Systeme und können innerhalb kürzester Zeit den Geschäftsbetrieb erheblich beeinträchtigen. Für echte Business Resilience reicht es deshalb nicht aus, einzelne Sicherheitslösungen zu betreiben oder erst im Ernstfall zu reagieren. Entscheidend ist eine durchgängige technologische Strategie, die vor, während und nach einem Angriff wirksam ist. N-able unterstützt weltweit ein Netzwerk von 25.000 Partnern dabei, IT-Umgebungen widerstandsfähiger zu gestalten und Unternehmen gegen moderne Cyberbedrohungen abzusichern. Im Mittelpunkt steht ein End-to-End-Ansatz, der Endpoint Management, Security Operations, Data Protection und künstliche Intelligenz miteinander verbindet. Die Technologien adressieren dabei drei zentrale Ziele: die Angriffsfläche vor einem Angriff zu minimieren, die Auswirkungen während eines Angriffs zu begrenzen und die Geschäftskontinuität nach einem Sicherheitsvorfall aufrechtzuerhalten. In diesem Vortrag zeigt Hauke von Jürgensonn, Senior Sales Engineer bei N-able, worauf es technologisch in den einzelnen Phasen des Angriffszyklus ankommt. Dabei steht nicht die isolierte Betrachtung einzelner Produkte im Vordergrund, sondern das koordinierte Zusammenspiel der Technologien sowie deren konkreter Einsatz durch Managed Service Provider, Reseller und IT-Verantwortliche in Unternehmen. Vor einem Angriff geht es darum, Risiken frühzeitig zu erkennen und die Angriffsfläche zu minimieren. Endpoint Management, Patch-Management, automatisierte Sicherheitsrichtlinien und KI-gestützte Risikobewertung helfen dabei, Schwachstellen zu identifizieren und priorisiert zu beheben. Während eines Angriffs entscheidet die Geschwindigkeit von Erkennung und Reaktion. Moderne Security Operations kombinieren Telemetrie, Bedrohungsanalysen, automatisierte Abwehrmechanismen und Security-Expertise, um Angriffe schnell einzudämmen. KI unterstützt dabei die Erkennung, Priorisierung und Reaktion auf sicherheitsrelevante Ereignisse. Nach einem Angriff steht die Wiederherstellung der Geschäftskontinuität im Mittelpunkt. Unveränderbare Backups, kontinuierliche Recovery-Tests, Bedrohungsanalysen und definierte Wiederherstellungsprozesse stellen sicher, dass Systeme und Daten zuverlässig zurückgebracht werden können. N-able ResilienceAI verbindet alle drei Phasen. Die Plattform nutzt KI, um Risiken zu priorisieren, Abläufe zu automatisieren und verwertbare Erkenntnisse für IT- und Security-Teams bereitzustellen. Dabei zeigt sie, wo Automatisierung bereits heute Mehrwert schafft und wo menschliche Entscheidungen weiterhin entscheidend bleiben. Die Teilnehmer erhalten einen kompakten und technisch fundierten Überblick darüber, welche Technologien in jeder Phase des Angriffszyklus erforderlich sind und wie diese als integriertes Modell zusammenspielen. Der Vortrag zeigt, wie N-able MSPs, Reseller und Endkunden mit den notwendigen Werkzeugen ausstattet, um Risiken frühzeitig zu reduzieren, Angriffe gezielt einzudämmen und nach einem Sicherheitsvorfall eine verifizierte Wiederherstellung sowie belastbare Geschäftskontinuität zu gewährleisten. Im Fokus stehen resiliente Architekturen, koordinierte Prozesse und der praktische Einsatz von Technologien über den gesamten Angriffszyklus hinweg. Weniger Informationen Mittwoch, 28.10.2026 Fachvorträge | 11:30 – 12:30 Uhr & 14:30 – 15:30 Uhr |NCC Ost – Raum Budapest↗Wegbeschreibung Cyberangriffe vorhersagen: Threat Intelligence als Frühwarnsystem Wie Unternehmen Angriffe früh erkennen, Risiken bewerten und präventiv reagieren – bevor Schaden entsteht. Referent: Fernando Dias, Business Development Manager TechServices, Infinigate Deutschland GmbH Ausrichtung: Awareness / Phishing / Fraud Datensicherheit / DLP / Know-how-Schutz Governance, Riskmanagement & Compliance Identity- und Accessmanagement Managed Security Services / Hosting SIEM / Threat Analytics / SOC Websecurity / VPN KI & Quantensicherheit Fernando Dias Weitere Informationen Der Vortrag zeigt, wie Unternehmen Cyberangriffe nicht nur erkennen und abwehren, sondern bereits im Vorfeld besser vorhersehen können. Im Fokus steht der Infinigate Attack Prevention Service als „Wettervorhersage“ für die individuelle Bedrohungslage eines Unternehmens. Anhand praxisnaher Szenarien wird erläutert, wie Domain Screening gegen Typosquatting, Phishing und Cybersquatting hilft, wie kompromittierte Mitarbeiterkonten durch Pre-Leak Detection frühzeitig erkannt werden und wie Dark Web Monitoring Hinweise auf Datenabflüsse, Erpressung oder geplante Angriffe liefert. Ergänzend wird gezeigt, wie Metainformation Scanning sensible Informationen über Mitarbeiter, Zuständigkeiten, Prozesse und eingesetzte Software sichtbar macht, bevor Angreifer diese Informationen ausnutzen können. Die gesammelten Erkenntnisse werden bewertet, operationalisiert und über Alerts, Dashboards, Review Meetings und aktive Gegenmaßnahmen nutzbar gemacht. Teilnehmende erhalten einen kompakten Überblick darüber, wie Threat Intelligence, OSINT/HUMINT-Know-how, KI-gestützte Analyse und Compliance-Anforderungen wie NIS2, DORA, ISO 27001 und DSGVO zusammenspielen, um die Angriffsfläche eines Unternehmens proaktiv zu reduzieren. Weniger Informationen Jetzt zum Workshop anmelden Mittwoch, 28.10.2026 Fachforum | 15:00 – 15:15 Uhr | Halle 7 – Forum C 24/7 geschützt, ohne 24/7 Personal – Warum die Zukunft der IT-Sicherheit MSSP heißt Cyberangriffe nehmen zu, Fachkräfte fehlen: Warum MSSPs zur Schlüsselstrategie moderner IT-Sicherheit werden. Referent: Andree Bergner, Partner Development Manager, Infinigate Deutschland GmbH Vortragsausrichtung: Awareness Endpoint Protection Managed Security Services Netzwerk Security / Patchmanagement SOC Services Weitere Informationen Andree Bergner Cyberangriffe nehmen zu, Fachkräfte fehlen. Erfahren Sie, warum MSSPs zur Schlüsselstrategie moderner IT-Sicherheit werden und wie Unternehmen durch Security-as-a-Service ihre Cyberresilienz nachhaltig stärken können. Was verstehen wir unter „Business Resilienz“ und wie hilft sie den Unternehmen und IT-Systemhäusern im Kampf gegen Hacker und Phisher. Weniger Informationen Standparty Mittwoch, 28.10.2026 Standparty | 18:00 – 22:00 Uhr | Infinigate Messestand 7 – 336 30 Jahre Infinigate 30 Jahre Infinigate – das möchten wir mit neuen Kontakten, bestehenden Partnern sowie unseren Herstellern feiern! Sie sind herzlich eingeladen, den zweiten Messetag mit tanzbaren Beats von DJ Pius Neuner, leckeren After Work Drinks sowie Snacks in bester Messeparty-Atmosphäre ausklingen zu lassen. Lassen Sie uns gemeinsam auf 30 Jahre Infinigate anstoßen und über die Meilensteine von morgen sprechen! Dienstag, 27.10.2026 Mittwoch, 28.10.2026 Donnerstag, 29.10.2026 Fachforen Donnerstag, 29.10.2026 Fachforum | 10:30 – 10:45 Uhr | Halle 7 – Forum D Reguliert, aber nicht resilient? NIS2 trifft industrielle Realität NIS2 definiert Pflichten. Ob Produktion resilient ist, entscheidet sich bei OT-Zugriffen, Transparenz und sicherem Wiederanlauf. Referent: Patrick Scholl, Director OT Center of Excellence, Infinigate Deutschland GmbH Vortragsausrichtung: Gesetzgebung, Standards, Normen Governance, Riskmanagement & Compliance Identity- und Accessmanagement Industrie 4.0 / IoT / Edge Computing Netzwerksicherheit / Patch-Management Weitere Informationen Patrick Scholl Europäische Cybersecurity-Regulierung hat einen entscheidenden Wendepunkt erreicht: NIS2 ist in Deutschland in Kraft, mit dem Cyber Resilience Act rücken zugleich Herstellerpflichten und Produktsicherheit stärker in den Fokus. Doch zwischen regulatorischer Anforderung und belastbarer Produktionsresilienz liegt die industrielle Realität. In OT-Umgebungen treffen lange Lebenszyklen, eingeschränkte Patchfenster, heterogene Anlagen und zahlreiche externe Serviceverbindungen auf eine zentrale Priorität: Die Produktion muss sicher verfügbar bleiben. Der zehnminütige Management-Impuls stellt deshalb nicht die nächste Compliance-Checkliste vor. Er beginnt mit einer einfachen Frage: „Wer hat in diesem Moment den Schlüssel zu Ihrer Produktion?“ Anhand von drei häufig unterschätzten Lücken zeigt Patrick Scholl, Director OT Center of Excellence bei Infinigate Deutschland, wo formale Pflichterfüllung allein nicht ausreicht. Erstens: Zugriff. Wer darf aus der Ferne auf Maschinen, Anlagen und Steuerungssysteme zugreifen? Werden Zugänge von Herstellern und Dienstleistern zentral kontrolliert, zeitlich begrenzt und nachvollziehbar dokumentiert – oder bestehen über frühere Projekte noch unbemerkte Zugangsmöglichkeiten? Zweitens: Transparenz. Wissen Betreiber tatsächlich, welche Systeme mit ihrer OT verbunden sind, welche Kommunikationswege und Abhängigkeiten bestehen und welche Komponenten für Wertschöpfung und Lieferfähigkeit besonders kritisch sind? Drittens: Wiederanlauf. Vorhandene Backups allein garantieren noch keine belastbare Wiederherstellung. Entscheidend ist, ob Steuerungen, Konfigurationen, Systeme und Produktionsprozesse nach einem Cybervorfall kontrolliert, sicher und innerhalb einer akzeptablen Zeit wieder in Betrieb genommen werden können. Die zentrale Schlussfolgerung lautet: Regulierung schafft Pflichten. Resilienz entsteht erst in der industriellen Umsetzung. Dafür müssen Management, IT, OT, Automatisierung, Hersteller und Umsetzungspartner eine gemeinsame Sprache finden und Verantwortlichkeiten über Unternehmens- und Liefergrenzen hinweg praktisch organisieren. Die Teilnehmenden erhalten keine Produktpräsentation, sondern drei konkrete Betreiberfragen: Wissen wir, was mit unserer OT verbunden ist? Wissen wir, wer darauf zugreifen kann? Wissen wir, wie und wie schnell wir wieder produzieren können? Diese Fragen schaffen einen unmittelbaren Orientierungsrahmen zwischen Compliance, OT-Sicherheit und industrieller Resilienz – und den Ausgangspunkt für einen vertiefenden Austausch am Infinigate-Stand. Weniger Informationen Infinigate Messestand Erleben Sie Infinigate und unsere Herstellerpartner auf einer Standfläche von fast 500 m² im Herzen der Halle 7. An den Ständen 7-336 und 7-342 erwartet Sie ein zentraler Treffpunkt für IT-Security, Innovationen und persönliches Networking. Auf unserem Messestand haben Sie die Möglichkeit: aktuelle Security-Lösungen sowie Produkt- und Serviceinnovationen aus dem Infinigate-Portfolio kennenzulernen. sich direkt mit unseren Herstellerpartnern über konkrete Anwendungsfälle, Technologien und Best Practices auszutauschen. unsere Lounge für Gespräche mit Experten, Partnern und Branchenkollegen zu nutzen und Ihr Netzwerk zu erweitern. Treffen Sie diese Hersteller auf unserem Messestand: A10 Networks dogado.partners Forcepoint Fortinet HPE Networking Microsoft N-able MSP Radware Sophos Swissbit Thales Versa Networks Weitere Hersteller auf der it-sa 2026 Zahlreiche Hersteller aus unserem Portfolio sind mit einem eigenen Stand auf der it-sa vertreten. Barracuda Belden | macmon BeyondTrust Cato Networks Check Point Cloudflare Entrust Exabeam Horizon3 Hornetsecurity Kaspersky Netscout OPSWAT Rapid7 SentinelOne SEPPmail Skyhigh Security SonicWall Sophos Torq Tufin TXOne Varonis WatchGuard Yubico